Oberflächenveredelung
Passivierung:
Unsere in Eigenregie entwickelten Passivierungen unterscheiden sich deutlich von einer herkömmlichen Phosphatierung. Sie wurden entwickelt um

Korrosionsnester nach der Magnetbearbeitung zu entfernen und somit die Oberfläche gegen äußere Korrosionseinflüsse zu stabilisieren. Es handelt sich hierbei nicht um eine Beschichtung im klassischen Sinne, sondern um ein Tauchbadverfahren.
In erster Linie anwendbar für Transport und Lagerung, als Basis für weitere Beschichtungen, sowie in der Applikation, in der der Magnet entweder gekapselt/bandagiert eingesetzt oder an nicht kritischen Stellen verarbeitet wird.
Galvanisch Nickel (NiCuNi)
Eine weit verbreitete Beschichtung auf gesinterten NdFeB-Magneten ist die Vernickelung. Diese wird mehrschichtig aufgetragen. Üblich heute als 3-fach Beschichtung mit Ni-Grundschicht,
dann Kupfer und schließlich wieder Nickel als Deckschicht. Die Vorteile einer Vernickelung sind die Härte der Oberfläche, die kostengünstige Produktion und eine gute Stabilität in feuchter Umgebung und bei hohen Temperaturen. Nachteilig wirken sich die schlechte Dosierbarkeit der Schichtdicken, eine problematische Verklebbarkeit und magnetische Flußverluste durch Kurzschluss, der durch die Vernickelung entsteht, aus..
Chemisch Nickel (NiCuNi)
Hierbei wird die letzte Nickelschicht chemisch aufgetragen. Dieses Verfahren bietet einen erhöhten Korrosionsschutz unter Bedingungen der Sterilisation, geringere magnetische Flußverluste und verbesserte Klebeeigenschaften.
Galvanisch NickelZinn (NiCuSn)
Für viele Anwendungen in feuchter Atmosphäre und wo insbesondere eine erhöhte Klebeeigenschaft gefordert wird, ist diese kostengünstige Beschichtung gut geeignet. Nachteilig wirkt sich die niedrige Härte der letzten Zinnschicht, die das Handling, speziell von magnetisierten Teilen, erschwert.
Galvanisch Zink (Zn) (optional blau und gelb chromatiert)
Die Verzinkung auf gesinterten NdFeB-Magneten ist ebenfalls weit verbreitet. Üblich ist nach der Verzinkung eine im Bad aufgebrachte Chromatierung. Dabei kann der Kunde zwischen einer "gelben"
und "blauen" Chromatierung wählen. Eine Cr+6 haltige, "gelbe" Chromatierung wird in der Automobil und ROHS-konformen Produktion auf Grund ihrer gesundheitsgefährdeten Produktionsverfahren nicht mehr verwendet. Hier steigt der Kunde auf die "blaue" oder auch "weiß" genannte Chromatierung um. Diese bietet im direkten Vergleich einen etwas schlechteren Korrosionsschutz, schließt jedoch gesundheitliche Gefährdung von Mensch und Natur aus. Auf Grund ihrer mechanischen Stabilität ist eine Verzinkung lediglich bis 80°C zu empfehlen. Die einfache Schichtdickenbestimmung, sowie eine gute Handhabung, machen diese Beschichtung attraktiv. Besonders geeignet in Fällen, in denen auch das Trägermaterial verzinkt ist.
Epoxy (KTL)
Unsere Epoxy Beschichtung ist eine kathodische Tauchlackierung (KTL). Im Gegensatz zur Epoxy Sprühlackierung und NiCuEpoxy Beschichtung zeichnet sich unsere KTL Beschichtung durch eine
poeta besondere Stabilität in feuchten Medien, in Kontakt mit schwachen Säuren sowie alkalischen und salzhaltigen Lösungen, aus. Diese Eigenschaften machen diese Beschichtung besonders für Anwendungen in Gezeitenkraftwerken und bei Offshore - Windgeneratoren attraktiv. Darüber hinaus bietet die KTL-Beschichtung ein wesentlich besseres Abreißverhalten bei Klebe-Abschertests.
Passal®
In Kombination mit unserer Passivierung (PASS) erzielt die aluminium-pigmentierte (AL) Sprühlackierung hervorragende Beständigkeit gegen Korrosion. Je nach Geometrie und Korrosionsanforderungen werden die Werkstücke hängend oder in der Trommel einfach oder mehrfach lackiert. Ein spezieller Prozess im Anschluss an die Lackierung verdichtet die Oberfläche. Die Art der Beschichtung stammt aus der Luft- und Raumfahrtindustrie. Sie ist z.B. geeignet für sterilisierbare Motoren. Nachteilig wirken sich die aufwendige Methode und die weiche Beschichtungsoberfläche aus.











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